Zugegeben: Ein Treppenlift für das eigene Haus oder die Maisonettewohnung ist eine teure Investition, die gut überlegt sein will. Auf der einen Seite der Kosten-Nutzen-Rechnung stehen die tatsächlichen Ausgaben. Dem gegenüber steht die Möglichkeit, im Eigenheim wohnen zu bleiben und seine Selbstständigkeit zu wahren. Wiegt man beide Faktoren gegeneinander ab, bleibt die Frage: Macht sich der Treppenlift auch wirklich bezahlt?

Wenn Gehbehinderungen das Leben beeinträchtigen

Treppenlift für Zuhause

Ältere Menschen brauchen zuhause oft Unterstützung in Form eines Treppenlifts.

Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr, dass durch einen Sturz oder aufgrund von Alterserscheinungen wie Gelenkschmerzen oder Muskelabbau das Gehen – insbesondere das Treppensteigen – immer schwerer fällt. Viele ältere Menschen verlieren auf diese Art und Weise ihre Flexibilität und Unabhängigkeit.

Aber auch bei gewissen Krankheiten oder zum Beispiel bei einem Bandscheibenvorfall kann die heimische Treppe zumindest vorübergehend zum schier unüberwindbaren Hindernis werden.

Gleichzeitig sind sie noch immer fit und unternehmungslustig. Ein zuverlässiger Treppenlift kann dazu beitragen, länger im eigenen Zuhause leben zu können. Gebrauchte Treppenlifte beispielsweise gibt es bereits zu erschwinglichen Preisen und sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, angepasst an die jeweiligen individuellen Anforderungen.

Kaufen oder mieten?

Die Kosten für eine Neuanschaffung liegen sehr hoch. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, inwiefern es sinnvoll sein kann, statt eines Kaufs auf eine Mietoption zu setzen. Gerade kurzfristig gedacht hat ein Mietlift einige Vorteile. Bei einer kurzfristigen Einschränkung der Mobilität hat die Option mit konstanten monatlichen Kosten durchaus Vorteile, auch eine volle Gewährleistung genießt man während der Mietdauer.

Allerdings lohnt sich das Mieten nur, wenn es sich um eine Dauer von max. 3-4 Jahren handelt. Je länger, desto weniger zahlt es sich aus. Stattdessen sollte eine Kaufoption zumindest in Betracht gezogen werden. Durch Preisvergleich und staatliche Förderungen wird ein Treppenlift erschwinglich.

Neu oder gebraucht?

Qualität bleibt Qualität, auch aus zweiter Hand. Deshalb kann sich der Kauf eines gebrauchten Treppenlifts durchaus auszahlen. Häufig werden die Lifte noch einmal sorgfältig geprüft, ehe sie weiter verkauft werden. Die Kosten können sich dabei auf bis zu 50 % unter Kaufpreis belaufen. Zudem ist dies auch eine Investition in mehr Nachhaltigkeit. Statt ein neues Modell bauen zu müssen, kommt der Treppenlift ein zweites Mal zum Einsatz.

Fazit: Auf jeden Fall Anforderungen bedenken

Die Investition in einen Treppenlift kann sich durchaus bezahlt machen. Allerdings sollte dem Kauf eine ausführliche Planungsphase vorausgehen, in der unter anderem die baulichen Gegebenheiten genau geprüft werden. Zudem sollte auf geprüfte und zertifizierte Qualität (TÜV, GS-Prüfsiegel) geachtet werden.

Ob Sitz-, Hebe- oder Stehlift ist abhängig davon, ob die Person, für die der Lift bestimmt ist, selbstständig auf dem Sessel Platz nehmen kann. Eine ausführliche Beratung hilft dabei, ein entsprechendes Modell zu wählen. Ist dieses auch gebraucht verfügbar, ist dies mit Sicherheit eine preiswerte und dennoch qualitativ-hochwertige Alternative.

Treppenlift im eigenen Haus: Lohnt sich die Investition?

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